Gelebte Nachhaltigkeit im Herzen von Zell am See: Ein Fest der Kreislaufwirtschaft und Gemeinschaft
Zell am See, Februar 2026 – Wenn sich das Ferry Porsche Congress Center (FPCC) in einen lebendigen Marktplatz für Vintageschätze verwandelt, im Repair Café konzentrierte Stille beim Tüfteln herrscht und der Duft von frischem Holzofenbrot und der Zeller Bäuerinnen durch die Hallen zieht, dann ist klar: Nachhaltigkeit hat in Zell am See ein neues, freudvolles Gesicht bekommen.
Am 11. Januar und am 01. Februar fand die dritte und vierte Auflage des Indoor-Flohmarkts statt – zwei Veranstaltungstage, die eindrucksvoll zeigen, dass bewusster Konsum und hohe Lebensqualität Hand in Hand gehen können.
Überregionale Strahlkraft: Von Linz bis Osttirol
Was ursprünglich als lokales Projekt für den Pinzgau startete, hat sich mittlerweile zu einem überregionalen Anziehungspunkt entwickelt. Die Reichweite der 36 Flohmarktstände am ersten Termin und 48 am zweiten Termin erstreckte sich über eine Distanz von rund 200 Kilometern. Ob aus Linz, dem Tiroler Hochfilzen, aus Matrei in Osttirol, dem bayerischen Piding oder dem steirischen Weißenbach oder sogar Linz – die Aussteller brachten eine beeindruckende Vielfalt an Waren nach Zell am See.
Das Angebot in den Hallen des FPCC war so bunt wie die Herkunft der Standler:
- Raritäten & Vintageschätze: Von Antiquitäten und Kleinmöbeln über Teppiche bis hin zu Kunstobjekten.
- Riesige Vielfalt der angebotenen Waren: Hochwertige Haushaltswaren eines Profikochs, Designerbekleidung aus Familienbesitz sowie Bücher, Kunst, Kleidung, Schmuck, Edelsteine, Dekoartikel und Sportequipment.
- Generationen-Projekt: Besonders berührend war die hohe Beteiligung von Kindern, die ihre Spielsachen verkauften und dabei spielerisch ein Verständnis für Wertschätzung, Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft entwickelten.
Die Umsätze sprachen für sich: Während einige Standler hohe Beträge einnahmen, stand für andere der soziale Austausch im Vordergrund. Am Ende des Tages war klar: Nachhaltigkeit macht auch ökonomisch Sinn.
„Der grüne Hedonist“: Stilvoll den Planeten retten
Ein symbolträchtiger Moment für uns als Veranstalter war der Fund des Buches „Der grüne Hedonist: Wie man stilvoll den Planeten rettet“ von Alexander von Schönburg an einem Flohmarktstand. Das Buch dient fast wie ein Manifest für das Veranstaltungsformat im FPCC. Schönburg stellt die Frage: „Bedeutet ein umweltfreundlicher Lebensstil wirklich vor allem Verzicht und freudlose Anstrengung?“ Seine Antwort, die auch die Philosophie dieser Veranstaltung widerspiegelt, ist ein klares Nein. Nachhaltigkeit bedeutet bewussten Genuss, Qualität statt Quantität und Wertschätzung vorhandener Ressourcen. Wer im FPCC ein altes Erbstück rettet oder ein Gerät reparieren lässt, verzichtet nicht, sondern genießt bewusst.
Das Repair Café: Präzision, Leidenschaft und starke Partner
Ein unverzichtbarer Pfeiler der Veranstaltung war das Repair Café. Fünf ehrenamtliche Technik-Experten und Tüftler und zwei Schneiderinnen: Ingrid Bacher, Andrea Ulrich, Christoph Bleiweis, Volker Schulze Neuhoff, Josef Fuchsberger, Alfred Oberaigner und Magnus Kaufmann bildeten das fachliche Rückgrat. Mit unglaublicher Geduld nahmen sie sich alles vor, was Stecker, Platinen, mechanische Teile oder Stoff hatte.
Die Bilanz der zwei Tage ist beeindruckend:
- 24 Gegenstände wurden vollständig repariert (darunter Laptops, Tablets, Sandwichtoaster und Wanduhren).
- 12 Gegenstände konnten teilweise instandgesetzt werden, wobei die Besitzer wertvolle Empfehlungen für Ersatzteile erhielten.
- 13 Gegenstände mussten als irreparabel eingestuft werden – doch auch hier gingen die Besucher mit der Gewissheit nach Hause, alles versucht zu haben.
Ermöglicht wurde dieses professionelle Format durch die starke Partnerschaft mit dem Salzburger Bildungswerk. Dank der Gemeindeentwicklung im Bildungswerk erhielt das Repair Café kostenfreie Beratung vor Ort, komplettes Leihmaterial zum Reparieren und – ganz wichtig – einen umfassenden Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz.
Ein herzlicher Dank gilt an Alexander Glas für die Bereitstellung der Infrastruktur zusammen mit der HELVETIA Versicherung.
Zudem freuen wir uns sehr, dass Zell am See durch das Engagement von Dr. Fidelius Krammel eine eigene Außenstelle des Salzburger Bildungswerks gewinnt – ein Versprechen für viele weitere soziale und bildungsrelevante Projekte.
Genuss und Regionalität: Die Zeller Bäuerinnen als Herzstück
Was wäre die Gemeinschaft ohne das gemeinsame Essen? Fünf Zeller Bäuerinnen waren vor Ort aktiv, doch im Hintergrund wirkte ein noch viel größeres Netzwerk an Frauen, die fleißig backten und vorbereiteten. Hier wurde Kreislaufwirtschaft schmeckbar:
An den zwei Terminen sind insgesamt
- 32 hausgemachte Kuchen, zubereitet mit hofeigenen Eiern, Milch und Butter.
- 40 Laib frisches Holzofenbrot und 60 Paar Frankfurter, bezogen von der Metzgereigenossenschaft Bruck und der Bäckerei Unterberger.
Die Transparenz der Herkunft war den Besuchern ein großes Anliegen. Die Rückfragen, woher die Würstel oder das Mehl kämen, konnten die Bäuerinnen stolz beantworten. Die Einnahmen fließen direkt zurück in die Kassa der Zeller Bäuerinnen, um soziale Projekte zu finanzieren: von der gesunden Jause in Schulen über Willkommensgeschenke für neue Erdenbürger („Windeltorten“) bis hin zu Kursen für ihre Mitglieder.
Ermöglicht wurde dieses professionelle Format durch die starke Partnerschaft mit dem Salzburger Bildungswerk. Dank der Gemeindeentwicklung im Bildungswerk erhielt das Repair Café kostenfreie Beratung vor Ort, komplettes Leihmaterial zum Reparieren und – ganz wichtig – einen umfassenden Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz.
Ein herzlicher Dank gilt an Alexander Glas für die Bereitstellung der Infrastruktur zusammen mit der HELVETIA Versicherung.
Zudem freuen wir uns sehr, dass Zell am See durch das Engagement von Dr. Fidelius Krammel eine eigene Außenstelle des Salzburger Bildungswerks gewinnt – ein Versprechen für viele weitere soziale und bildungsrelevante Projekte.
Genuss und Regionalität: Die Zeller Bäuerinnen als Herzstück
Was wäre die Gemeinschaft ohne das gemeinsame Essen? Fünf Zeller Bäuerinnen waren vor Ort aktiv, doch im Hintergrund wirkte ein noch viel größeres Netzwerk an Frauen, die fleißig backten und vorbereiteten. Hier wurde Kreislaufwirtschaft schmeckbar:
An den zwei Terminen sind insgesamt
- 32 hausgemachte Kuchen, zubereitet mit hofeigenen Eiern, Milch und Butter.
- 40 Laib frisches Holzofenbrot und 60 Paar Frankfurter, bezogen von der Metzgereigenossenschaft Bruck und der Bäckerei Unterberger.
Die Transparenz der Herkunft war den Besuchern ein großes Anliegen. Die Rückfragen, woher die Würstel oder das Mehl kämen, konnten die Bäuerinnen stolz beantworten. Die Einnahmen fließen direkt zurück in die Kassa der Zeller Bäuerinnen, um soziale Projekte zu finanzieren: von der gesunden Jause in Schulen über Willkommensgeschenke für neue Erdenbürger („Windeltorten“) bis hin zu Kursen für ihre Mitglieder.
Ein Ausblick in die Zukunft: Vom Flohmarkt zum Wirtschaftsdiskurs
Das FPCC in Zell am See zeigt, dass es weit mehr ist als eine Event-Location; es ist ein Reallabor für die Welt von morgen. Wir haben „Hands-on“ angefangen und wagen nun den nächsten Schritt in den gesellschaftlichen Diskurs.